Die Subnetzmaske oder das Präfix legt fest, zu welchem Bereich eine IP-Adresse gehört. Gib die Adresse und die Maske oder das Präfix ein, um die Grenzen und Größe des Bereichs sowie mögliche kleinere Netze darin zu sehen. Der Rechner ändert keine Netzwerkeinstellungen und stellt keine Verbindung zu den Adressen her.
Einen IPv4-Bereich berechnen
Wähle IPv4.
Gib
192.168.1.42in das Adressfeld ein.Lass die Maske auf
255.255.255.0oder wähle/24in der CIDR-Auswahl.Im Ergebnis siehst du den Netzanfang
192.168.1.0und das Netzende192.168.1.255. Der Bereich umfasst 256 Adressen, davon werden 254 als nutzbare Hosts angezeigt.
Das Ergebnis aktualisiert sich, sobald du gültige Werte eingibst. CIDR ist eine Kurzschreibweise für die Maske. In diesem Beispiel beschreiben /24 und 255.255.255.0 denselben Bereich. Du kannst auch /24 in das Maskenfeld eingeben. Das Werkzeug wandelt den Wert in die punktierte Dezimalschreibweise um.
Gib Adresse und Maske in getrennte Felder ein. Füge 192.168.1.42/24 nicht in das Adressfeld ein. Bei einer ungültigen Adresse oder Maske bleibt deine Eingabe erhalten und eine Fehlermeldung erscheint. Korrigiere den Wert, um erneut zu rechnen.
Das Ergebnis verstehen
| Ergebnis | Bedeutung |
|---|---|
| Netzwerkadresse | Der Anfang des berechneten Bereichs. |
| Broadcast | Die letzte Adresse eines IPv4-Bereichs. In gewöhnlichen Subnetzen ist sie reserviert und wird keinem Gerät zugewiesen. |
| Adressen insgesamt | Alle Adressen im Bereich, einschließlich der reservierten Adressen an den Grenzen. |
| Nutzbare Host-Adressen | Bei IPv4-Präfixen kürzer als /31 ist dies die Gesamtzahl abzüglich der Netz- und Broadcast-Adresse. |
| Erste nutzbare IP-Adresse / Letzte nutzbare IP-Adresse | Die erste und letzte Adresse des gewöhnlichen Hostbereichs. |
| Wildcard-Maske | Die Umkehrung der Subnetzmaske, die manche Regeln zur Netzwerkkonfiguration verwenden. |
| Netzwerkklasse / IP-Adresstyp | Beschreibende Angaben. Sie belegen weder die Erreichbarkeit einer Adresse noch, dass du sie verwenden darfst. |
Ein IPv4-Bereich mit /31 enthält zwei Adressen, die für eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung als nutzbar gezählt werden. Ein Präfix von /32 beschreibt genau eine Adresse. Manche Hostbereichsfelder zeigen bei diesen kleinen Bereichen einen Strich. Orientiere dich deshalb an Netzadresse, Präfix und Adressanzahl.
Öffne „Binär“, um die berechneten Werte als gruppierte Bits zu sehen. Die Präfixlänge entspricht der Anzahl der Netzbits.
Einen IPv6-Bereich berechnen
Wähle IPv6.
Gib
2001:db8::1234in das Adressfeld ein.Wähle
/64in der Präfixauswahl.Lies das Netzpräfix
2001:db8::und die letzte Adresse2001:db8::ffff:ffff:ffff:ffff.
IPv6-Präfixe reichen von /0 bis /128. Das Adressfeld akzeptiert hexadezimale Gruppen und die verkürzte Schreibweise mit ::. Gib das Präfix getrennt ein. IPv4-Endungen in punktierter Dezimalschreibweise und Schnittstellenzusätze wie %eth0 werden in diesem Feld nicht unterstützt.
IPv6 hat keine Broadcast-Adresse. Die obere Grenze heißt deshalb im Ergebnis „Letzte Adresse“. Angezeigt wird die Gesamtzahl der Adressen im Bereich. Das bedeutet nicht, dass jede davon einem Gerät zugewiesen werden sollte.
Der Bereich 2001:db8:: ist für Beispiele in Dokumentationen vorgesehen. Verwende beim Planen eines echten Netzes die dir zugewiesenen Netzwerte.
Einen Bereich in kleinere Netze aufteilen
Berechne zuerst den ursprünglichen Bereich.
Öffne „Subnetze“.
Gib die gewünschte Anzahl kleinerer Netze ein, von 1 bis 256.
Drücke „Erstellen“ und sieh dir die Liste an.
Das Werkzeug erstellt gleich große Netze. Wenn du zum Beispiel drei Subnetze innerhalb von 192.168.1.0/24 anforderst, erhältst du 192.168.1.0/26, 192.168.1.64/26 und 192.168.1.128/26. Ein vierter gleich großer Block bleibt außerhalb dieser Liste.
Bei einem angeforderten Subnetz erhältst du den ursprünglichen Bereich. Würde die Aufteilung ein längeres Präfix als /32 für IPv4 oder /128 für IPv6 erfordern, leert das Werkzeug die Subnetzliste und meldet, dass sie nicht erstellt werden kann. Es teilt den Bereich in gleich große Netze auf. Unterschiedliche Hostanforderungen pro Subnetz lassen sich nicht angeben.
Beispiele verwenden und Ergebnisse speichern
„Beispiele“ öffnet eine Liste mit IPv4- und IPv6-Beispielen. Die Auswahl eines Beispiels füllt die Felder aus, wechselt in den passenden Modus und berechnet das Ergebnis. Jeder Modus behält beim Wechsel seine aktuellen Werte.
„Kopieren“ neben dem Hauptergebnis kopiert nur die Netzadresse. „Exportieren“ bietet Berichte als TXT, CSV und JSON mit den Eingaben und berechneten Netzangaben. Die erzeugte Liste kleinerer Subnetze ist darin nicht enthalten.
„Leeren“ leert die aktuelle Adresse und das Ergebnis ohne Rückfrage. Nach dem Neuladen wird das eingegebene Netz nicht wiederhergestellt. Die Berechnungen laufen in deinem Browser.
Tastaturbedienung
| Aktion | Tasten |
|---|---|
| Berechnung aus dem Adress- oder Maskenfeld starten | Enter |
| Den Dialog „Beispiele“ oder „Exportieren“ schließen | Escape |
| Zwischen Feldern und Bedienelementen wechselnMit Shift + Tab gehst du zurück. | Tab |
| Eine Adresse einfügenKlicke zuerst in das Adressfeld. |
MacCommand + V
Windows / LinuxCtrl + V
|
Wenn kein Ergebnis erscheint
IPv4 erfordert vier durch Punkte getrennte Zahlen und eine gültige Maske. Eine Maske wie 255.0.255.0 ist ungültig, weil ihre Netzbits keine zusammenhängende Folge bilden. Wähle einen CIDR-Wert, wenn du dir bei der Schreibweise der Maske unsicher bist.
Prüfe bei IPv6 die durch Doppelpunkte getrennten Gruppen und verwende :: höchstens einmal. Ungültige oder unvollständige Eingaben löschen das vorherige Ergebnis und deaktivieren dessen Aktionen. So lässt sich keine frühere Berechnung versehentlich als Ergebnis der neuen Eingabe exportieren.